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Dr. Annika Maschwitz

T: 0441-798 2021
E: a.maschwitz(at)schulenberg-institut.de

Projekte

Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Laufzeit: April 2016 – Juni 2019

Mit dem Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) derzeit 73 Projekte von Hochschulen und Hochschulverbünden, die Studienprogramme für Berufstätige und andere Zielgruppen entwickeln. Die Studienprogramme sollen insbesondere dazu beitragen,

  • das Fachkräfteangebot dauerhaft zu sichern,
  • die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern,
  • einen schnelleren Wissenstransfer in die Praxis zu gewährleisten
  • und die Profilbildung der Hochschulen im Bereich des lebensbegleitenden Lernens zu unterstützen.

Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die geförderten Projekte dabei zu unterstützen, ihre Expertise im Umgang mit heterogenen Zielgruppen, in der hochschuldidaktischen Gestaltung und Umsetzung von Angeboten sowie in der nachhaltigen Implementierung und Verankerung der Angebote an den eigenen Hochschulen weiter auf- und auszubauen. Darüber hinaus beobachtet und erforscht das Team der wissenschaftlichen Begleitung aus unterschiedlichen Perspektiven die nationalen und internationalen Entwicklungen des Lebenslangen Lernens an Hochschulen und speist diese in den Wettbewerb ein.

Die wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" wird verantwortet von der FernUniversität in Hagen, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Technischen Universität Dortmund sowie dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Das Wolfgang Schulenberg-Institut ist während der gesamten Laufzeit im Rahmen eines Unterauftrags beteiligt und insbesondere für die Umsetzung zielgruppenspezifischer Veranstaltungen und der Erstellung von begleitenden Materialien (Vodcasts, Arbeitsmaterialien etc.) zuständig.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung (SiA)

Laufzeit: Juli 2016 – November 2016

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte das Wolfgang Schulenberg-Institut im Rahmen des Programms Lernen fürs Leben eine Expertise für das Projekt Chance Ausbildung – jeder wird gebraucht!. Die wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung" (SiA) untersuchte, inwieweit und unter welchen Bedingungen der von der Bertelsmann Stiftung entwickelte Bildungsgang der studienintegrierenden Ausbildung von Jugendlichen ohne Hochschulzugangsberechtigung durchlaufen werden kann. Dabei standen insbesondere vier Fragenkomplexe im Mittelpunkt: 1. Rechtliche Rahmenbedingungen 2. Akzeptanz der Jugendlichen ohne HZB an den Hochschulen 3. Didaktik und Organisation von Studienmodulen 4. Skalierung des Modells der studienintegrierenden Ausbildung Die Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit bildet das Konzept der studienintegrierenden Ausbildung, wie es durch die Bertelsmann Stiftung in Rahmen der Publikation "Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Modell einer studienintegrierenden Ausbildung" im Juni 2016 veröffentlicht wurde.

Anrechnungspraxis in Hochschulstudiengängen „AnHoSt“

Laufzeit: Dezember 2013 – Juni 2014

Im Rahmen der Studie „AnHoSt“ wurden durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) exemplarisch unterschiedliche in der Praxis bestehende Anrechnungsmodelle und -praktiken in Studiengängen verschiedener Hochschulen näher untersucht. Durch die Studie sollte insbesondere ermittelt werden, welchen Rahmenbedingungen Anrechnung an Hochschulen unterliegt und wie die Implementierung von Anrechnungsregelungen und -verfahren in der Hochschulpraxis erfolgt. Angesichts des kurzen Untersuchungszeitraumes wurde die Studie explorativ angelegt. Ziel war es, das Spektrum der Anrechnung unterschiedlicher Hochschultypen und -studiengänge modellhaft aufzuzeigen, um hieraus erste Einschätzungen zur bestehenden Praxis der Anrechnung an Hochschulen abzuleiten und auf Forschungsdesiderate sowie politische Handlungsbedarfe hinzuweisen.

Individualisiertes Online-Studienvorbereitungsprogramm für beruflich Qualifizierte (InOS)

Laufzeit: Oktober 2011 – September 2014

Im der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative "ANKOM - Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung" wurden im Rahmen des Projektes „InOS“ umfangreiche Unterstützungsangebote entwickelt, die darauf abzielen, berufsqualifizierten Studieninteressierten den Einstieg in das Studium durch individuelle Studienberatung, Professionalisierungsmodule und E-Portfolios zu erleichtern.

Modellvorhaben „Offene Hochschule Niedersachsen“ (OHN)

Laufzeit: April 2009 – Dezember 2012

Das vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) des Landes Niedersachsen geförderte Modellvorhaben „OHN“ zielte auf die Öffnung niedersächsischer Hochschulen für neue Zielgruppen. Dabei ging es vor allem um die Einrichtung spezieller Studienangebote für Berufstätige bzw. nicht-traditionelle Zielgruppen, um die Erleichterung der Übergänge zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung durch die Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbener Kompetenzen sowie um die Einbindung von Angeboten aus der Erwachsenenbildung in den Hochschulbereich durch verstärkte Kooperationen zwischen beiden Institutionen.

Entwicklung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Innovationsmanagement“

Laufzeit: Juli 2008 – August 2011

Die Entwicklung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Innovationsmanagement“ wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und richtet sich an qualifizierte Führungs- und Nachwuchsführungskräfte für anspruchsvolle Aufgaben des Veränderungs- und Innovationsmanagements. Der Studiengang wurde nach dem Blended Learning-Design entwickelt, in welchem internetgestützte Selbstlern- und Projektarbeitsphasen mit gezielt eingesetzten Präsenzphasen kombiniert werden und ermöglicht den Studierenden eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität, um neben dem Beruf und weiteren Verpflichtungen einen Studienabschluss, Zertifikatsprogramme oder Qualifizierungsmodule abzuschließen.

Qualifikationsverbund Nord-West – Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge

Laufzeit:September 2005 – Dezember 2008

Das Projekt „Qualitätsverbund Nord-West – Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Fokus der Arbeit stand die Entwicklung des „Oldenburger Modells“, ein zweistufiges Verfahren, das einen methodisch abgesicherten Äquivalenzvergleich zwischen beruflichen Fortbildungen und Hochschulstudiengängen erlaubt. Auf dieser Grundlage können Fortbildungsabschlüsse bei Feststellung von Äquivalenzen „pauschal“ auf Module eines Hochschulstudiengangs angerechnet und so Studienzeiten verkürzt werden.

Weiterbildungspanel Niedersachen (WepaN)

Laufzeit: Oktober 2008 – Oktober 2011

Das Weitebildungspanel Niedersachsen „WepaN“ wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Niedersachsen gefördert. Im Fokus der Arbeit standen die Entwicklung und der Aufbau des Weiterbildungspanels als zentrales Befragungsinstrument zur Erhebung des Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarfs der Unternehmen im Land Niedersachsen.

Entwicklung von Modellen für die Planung, Implementierung, Management und Evaluation von weiterbildenden Studiengängen in vernetzten Strukturen "MaWeSt"

Laufzeit: Oktober 2003 – September 2006

Im Rahmen des von der Bund-Länder-Kommission (BLK) geförderten Projektes „MaWeSt“ wurden in acht Teilprojekten Modelle für die Planung, Implementierung, Evaluation und das Management von weiterbildenden Studiengängen in vernetzten Strukturen entwickelt. An der Universität Oldenburg lag der Fokus in dem Zugang und der Zertifizierung von Vorleistungen, in der Gestaltung von Kooperationen in weiterbildenden Studiengängen, in der Studiengangorganisation für Berufstätige sowie in der Evaluation und Zertifizierung.

Entwicklung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement“ (MBA)

Laufzeit: April 2002 – Oktober 2006

Die Entwicklung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement“ (MBA) wurde aus Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. gefördert und richtet sich an Beschäftigte des Bildungs- und Wissenschaftssektors, die eine fundierte und spezifische Managementausbildung suchen. Der Studiengang wurde nach dem Blended Learning-Design entwickelt, in welchem internetgestützte Selbstlern- und Projektarbeitsphasen mit gezielt eingesetzten Präsenzphasen kombiniert werden und ermöglicht den Studierenden eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität, um neben dem Beruf und weiteren Verpflichtungen einen Studienabschluss, Zertifikatsprogramme oder Qualifizierungsmodule abzuschließen.

Entwicklung des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs „Business Administration in mittelständischen Unternehmen“ (B.A.)

Laufzeit: Oktober 2001 – Oktober 2004

Die Entwicklung des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs „Business Administration in mittelständischen Unternehmen“ (B.A.) wurde aus Mitteln des Europäischer Sozialfonds (ESF) gefördert und richtet sich an Studieninteressierte für die Übernahme oder erfolgreiche Weiterführung einer Führungspositionen in mittelständischen Unternehmen. Der Studiengang wurde nach dem Blended Learning-Design entwickelt, in welchem internetgestützte Selbstlern- und Projektarbeitsphasen mit gezielt eingesetzten Präsenzphasen kombiniert werden und ermöglicht den Studierenden eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität, um neben dem Beruf und weiteren Verpflichtungen einen Studienabschluss, Zertifikatsprogramme oder Qualifizierungsmodule abzuschließen.