Laufende Projekte

Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Mit dem Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) derzeit 73 Projekte von Hochschulen und Hochschulverbünden, die Studienprogramme für Berufstätige und andere Zielgruppen entwickeln. Die Studienprogramme sollen insbesondere dazu beitragen,

  • das Fachkräfteangebot dauerhaft zu sichern,
  • die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern,
  • einen schnelleren Wissenstransfer in die Praxis zu gewährleisten
  • und die Profilbildung der Hochschulen im Bereich des lebensbegleitenden Lernens zu unterstützen.

Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die geförderten Projekte in den kommenden drei Jahren dabei zu unterstützen, ihre Expertise im Umgang mit heterogenen Zielgruppen, in der hochschuldidaktischen Gestaltung und Umsetzung von Angeboten sowie in der nachhaltigen Implementierung und Verankerung der Angebote an den eigenen Hochschulen weiter auf- und auszubauen. Darüber hinaus beobachtet und erforscht das Team der wissenschaftlichen Begleitung aus unterschiedlichen Perspektiven die nationalen und internationalen Entwicklungen des Lebenslangen Lernens an Hochschulen und speist diese in den Wettbewerb ein.

Die wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" wird verantwortet von der FernUniversität in Hagen, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Technischen Universität Dortmund sowie dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Das Wolfgang Schulenberg-Institut ist während der gesamten Laufzeit im Rahmen eines Unterauftrags beteiligt und insbesondere für die Umsetzung zielgruppenspezifischer Veranstaltungen und der Erstellung von begleitenden Materialien (Vodcasts, Arbeitsmaterialien etc.) zuständig.

Laufzeit: April 2016 bis Juni 2019

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Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung

Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt das Wolfgang Schulenberg-Institut aktuell im Rahmen des Programms Lernen fürs Leben eine Expertise für das Projekt Chance Ausbildung – jeder wird gebraucht!. Die wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Studienintegrierende Ausbildung für Jugendliche ohne Hochschulzugangsberechtigung (HZB)" untersucht, inwieweit und unter welchen Bedingungen der von der Bertelsmann Stiftung entwickelte Bildungsgang der studienintegrierenden Ausbildung von Jugendlichen ohne Hochschulzugangsberechtigung durchlaufen werden kann. Dabei stehen insbesondere vier Fragenkomplexe im Mittelpunkt:

1. Rechtliche Rahmenbedingungen

2. Akzeptanz der Jugendlichen ohne HZB an den Hochschulen

3. Didaktik und Organisation von Studienmodulen

4. Skalierung des Modells der studienintegrierenden Ausbildung

Die Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit bildet das Konzept der studienintegrierenden Ausbildung, wie es durch die Bertelsmann Stiftung in Rahmen der Publikation "Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Modell einer studienintegrierenden Ausbildung." (PDF) im Juni 2016 veröffentlicht wurde.

Laufzeit: Juli - November 2016